Räume bekommen einen neuen Ton.
Ein frischer Anstrich wirkt am besten, wenn Farbe, Licht und Nutzung zusammenpassen. Hier siehst du, was wir bei Innenräumen vorab klären.

Erst den Raum verstehen.
Ein Kinderzimmer stellt andere Anforderungen an Oberflächen als ein ruhiger Wohnbereich oder ein stark genutztes Büro. Wir sprechen über Alltag, vorhandene Materialien und die gewünschte Wirkung.
Raumprojekt skizzierenWorauf es ankommt.
Untergrund und Vorbereitung
Vor dem Farbton steht der Zustand der Fläche. Risse, alte Beschichtungen, Flecken oder Unebenheiten können Vorarbeiten nötig machen. Fotos helfen beim Einstieg; der genaue Umfang zeigt sich am Objekt.
Wände, Decken und Akzente
Nicht immer muss ein ganzer Raum gleich behandelt werden. Wir klären, welche Flächen gestrichen werden sollen und ob ein Akzent zum Licht und zu deinen Möbeln passt.
Damit der Umfang klar ist.
Ein neuer Anstrich kann ganz unterschiedliche Arbeiten bedeuten. Vor Beginn wird festgelegt, welche davon zu deinem Raumprojekt gehören.
- Flächen vorbereiten
- Zustand prüfen und notwendige Vorarbeiten abstimmen. Tapetenentfernung, größere Ausbesserungen und besondere Untergründe werden ausdrücklich besprochen.
- Einrichtung schützen
- Wir klären, welche Möbel umgestellt und welche Flächen abgedeckt werden müssen. Sag uns auch, ob du die Räume während der Arbeiten nutzt.
- Den Anstrich festlegen
- Wand, Decke oder Akzentfläche, Farbton und gewünschte Oberfläche benennen. Türen, Heizkörper und andere Bauteile sind nicht automatisch eingeschlossen.
Von einer Farbidee zur passenden Auswahl.
Hell, warm oder ein bewusster Akzent: Bildschirmfarben sind eine Orientierung. Entscheidend ist das Muster im tatsächlichen Raum.
Gewünschte Wirkung festhalten- Den Raum im Tageslicht ansehen
- Notiere, wann der Raum hell ist und welche Lampen du abends nutzt. Ein Farbton kann neben einem Fenster anders wirken als an der gegenüberliegenden Wand.
- Mit dem arbeiten, was bleibt
- Boden, Sofa, Schränke und Vorhänge geben eine Richtung vor. Fotos vom ganzen Raum sind hilfreicher als ein einzelnes Wandfoto.
- Eine kleine Auswahl vergleichen
- Bring zwei oder drei Farbrichtungen oder Beispielbilder mit. Muster am tatsächlichen Ort helfen bei der Entscheidung; ein Bildschirm zeigt Farben nur ungefähr.
Was du vorher klären kannst.
Müssen die Räume leer sein?
Halte fest, welche Möbel bleiben und welche Bereiche zugänglich sind. Wer Möbel umstellt, Flächen abdeckt und später aufräumt, gehört in die Abstimmung des Arbeitsumfangs. Räume nicht vorsorglich alles aus, bevor der Ablauf geklärt ist.
Was ist bei unterschiedlich großen Räumen sinnvoll?
Erfasse die Räume einzeln und kopiere die jeweilige Skizze. Die Raumzahl im Planer ist nur für Räume mit denselben Maßen und derselben gewünschten Bearbeitung gedacht.
Kann ich vorhandene Schäden mit einplanen?
Beschreibe sichtbare Risse, Flecken oder lose Beschichtungen im Notizfeld. Der Flächenrechner bewertet keine Schäden; Ursache und nötige Vorarbeiten müssen am Untergrund geprüft werden.
Gut vorbereitet ins Gespräch.
Miss Länge, Breite und Höhe grob aus. Notiere Türen und Fenster sowie Besonderheiten der Oberfläche. Unser Planer berechnet daraus eine erste Flächenorientierung, die du als Projektentwurf mitnehmen kannst.