Gutes Licht beginnt mit der Nutzung.
Arbeiten, entspannen oder Gäste empfangen: Wie nutzt du den Raum? Danach planen wir, wo Licht gebraucht wird und wie du es bedienen möchtest.
Lichtvorhaben skizzieren
Ein Raum, mehrere Aufgaben.
Am Schreibtisch zählt eine andere Lichtwirkung als am Esstisch oder im Eingang. Diese Situationen helfen, deine Wünsche zu beschreiben; sie legen keine Leuchten oder technischen Werte fest.
Am Arbeitsplatz
Wo liest, schreibst oder arbeitest du? Notiere die Position des Arbeitsplatzes und ob Licht auf Bildschirmen oder Arbeitsflächen stört.
Im Wohn- und Essbereich
Sollen Tisch und übriger Raum gemeinsam oder getrennt beleuchtet werden? Welche Bereiche möchtest du unabhängig voneinander nutzen?
Im kleinen Betrieb
Was soll während der Arbeit beleuchtet sein, was beim Empfang von Besuchern? Nutzungszeiten helfen, die Bedienung zu besprechen.
Bedienung gehört zur Lichtplanung.
Neben der Lichtwirkung zählen Tageslicht, vorhandene Anschlüsse und die Wege durch den Raum. Fotos und Grundrisse helfen beim Gespräch, ersetzen aber keine Prüfung.
- Gemeinsam oder getrennt?
- Soll ein Bereich unabhängig vom übrigen Raum nutzbar sein? Beschreibe, was gleichzeitig eingeschaltet sein soll.
- Wo wird geschaltet?
- Gibt es mehrere Zugänge? Notiere, wo und wie du das Licht im Alltag bedienen möchtest.
- Was soll bleiben?
- Vorhandene Leuchten, Schalter und Anschlüsse gehören zur Einschätzung. Eine Leuchtenauswahl folgt dem Raum und dem Budget.
Bereite deine Lichtplanung vor.
Im Planer erfasst du betroffene Räume und die gewünschte Zahl von Lichtpunkten. Sichere Positionen, Leitungsführung und Ausführung erfordern eine fachliche Prüfung.